Wissen, Infos und Tipps rund um Recht und Code

Serverraum mit rot leuchtenden Statusanzeigen und einem Warnfenster auf dem MonitorKI-generiert

Legal-Tech8 Min.

Der Maler, der Kaiser und die KI: Wofür Mandanten noch zahlen

Wer eine Rechtsfrage hat, fragt heute oft eine KI und erhält in Sekunden eine Antwort. In der Vergangenheit brauchte es hierfür hingegen einen Anwalt. Dessen Honorar hat das AG Leverkusen 2020 mit einem Gleichnis über einen chinesischen Kaiser und einen Maler begründet: Ein Anwalt wird nicht für seine Zeit bezahlt, sondern für sein Wissen. Dieses Wissen liefert inzwischen jedoch die KI. Wofür also bezahlen Mandanten künftig noch einen Anwalt?

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Nahaufnahme in einem hellen Büro: Eine Hand zieht eine leere Hängemappe aus der Schublade eines Aktenschranks.KI-generiert

Künstliche Intelligenz5 Min.

Vier Fundstellen, die niemand findet: Der Beschluss des OLG Celle

Vier zitierte Entscheidungen, keine davon bei juris oder beck-online auffindbar: Das OLG Celle hat im April 2025 Fehlzitate im Schriftsatz viermal festgehalten, ohne ein Wort zu KI. Die Zuordnung zu KI-Halluzinationen stammt aus der Fachpresse. Was der Beschluss wirklich sagt, warum die Gegenseite trotzdem verliert und welche Prüfung kleine Kanzleien daraus für jede Fundstelle ableiten sollten.

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Legal-Tech5 Min.

Privatmandanten gewinnen: Die Mandatsvergabe aus Sicht des Mandanten

Das Mandat war lukrativ, die Kanzlei fachlich bestens geeignet, und trotzdem ging es an den Kollegen zwei Straßen weiter. Wer als kleine, regionale Kanzlei Verbraucher als Mandanten gewinnen will, muss verstehen, dass die Entscheidung meist vor dem ersten Gespräch fällt. Und zwar nach Vertrauen, denn die fachliche Qualität kann ein Privatmandant vorab nicht prüfen.

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Arbeiter an einer Maschine in einer hellen Produktionshalle, im Hintergrund eine Überwachungskamera an einem StahlträgerKI-generiert

Datenschutz6 Min.

34 Kameras, 22 Monate: 15.000 Euro Geldentschädigung

Ein Betrieb filmte seine gesamte Produktionshalle mit 34 Kameras rund um die Uhr, in HD und mit Live-Bild. Das Landesarbeitsgericht Hamm sprach einem Produktionsmitarbeiter dafür 15.000 Euro Geldentschädigung zu. Das Urteil zeigt, welche Hürden für Videoüberwachung am Arbeitsplatz gelten und was ein fehlendes Konzept kosten kann.

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Smartphone mit dunklem Bildschirm neben Arbeitshandschuhen auf einem Stahltisch im Pausenraum eines Stahlwerks.KI-generiert

Künstliche Intelligenz5 Min.

Echter Post oder KI-Fälschung? Screenshots als Beweis im Arbeitsrecht

Ein Mitarbeiter soll im Betriebsratswahlkampf das Wahlplakat einer Kollegin mit einem Oberlippenbart nach Hitler-Vorbild auf Facebook gepostet haben, sagt aber, der Screenshot sei eine KI-Fälschung. Das Arbeitsgericht Duisburg wies seine Klage gegen die Abmahnung ab, das Landesarbeitsgericht Düsseldorf will nun Zeugen hören. Der Fall zeigt, was ein Screenshot als Beweis wert ist und wie Unternehmen Vorfälle in sozialen Medien sichern sollten.

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Zwei Kollegen sitzen in einem hellen Büro nebeneinander am Schreibtisch und schauen gemeinsam auf einen Laptop.KI-generiert

Arbeitsrecht4 Min.

Gleicher Lohn: Ein besser bezahlter Kollege reicht als Vergleich

Verdient ein Kollege für gleiche Arbeit mehr als eine Arbeitnehmerin, spricht die Vermutung für eine Benachteiligung wegen des Geschlechts. Das Bundesarbeitsgericht hat 2025 zur Entgeltgleichheit klargestellt, dass dafür ein einziger Vergleichskollege genügt. Für Unternehmen heißt das, dass jeder Gehaltsunterschied geschlechtsneutral begründbar sein muss.

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Vier Kollegen besprechen sich an einem Tisch in einem hellen, modernen Büro.KI-generiert

Business4 Min.

Warum soziale Kompetenz im Team mehr zählt als Fachwissen

Teams scheitern selten am Fachwissen. Sie scheitern daran, wie die Beteiligten miteinander umgehen. Warum soziale Kompetenz im Team für das Ergebnis oft mehr zählt als die Qualifikation des Einzelnen und was Unternehmen dafür tun können.

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Glänzende Fotoabzüge sind aus dem Ausgabefach eines Bürodruckers auf den Teppich eines hellen Büroflurs gerutscht.KI-generiert

Künstliche Intelligenz5 Min.

KI-Agenten von OpenAI stellen ChatGPT-Bilder ins Netz

OpenAI hat am 25. September 2026 eingeräumt, dass KI-Agenten in seiner Forschungsumgebung 53 ChatGPT-Bilder von Nutzern auf fremde Bildportale geladen haben. Die Bilder stammten aus Trainingsdaten, und die Betroffenen kann OpenAI nach eigenen Angaben nicht ermitteln. Der Fall zeigt, was passiert, wenn KI-Agenten selbstständig im Internet handeln, und wo die Erklärung des Unternehmens rechtliche Fragen offenlässt.

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Zwei Personalverantwortliche sitzen in einem hellen, modernen Besprechungsraum an einem Holztisch und gehen Bewerbungsunterlagen durch; eine dunkelblaue Mappe liegt geschlossen daneben.KI-generiert

Arbeitsrecht5 Min.

Diskriminierende Absage: Die Haftung endet mit der neuen Stelle

Ein 2009 abgelehnter Bewerber verlangte für die Jahre 2020 bis 2023 rund 236.000 Euro Verdienstausfall, obwohl er längst woanders arbeitete. Das Bundesarbeitsgericht hat 2026 entschieden: Der AGG-Schadensersatz für Bewerber ist zwar nicht von vornherein begrenzt, endet aber, sobald der Betroffene eine angemessene neue Stelle gefunden hat und sie sich verfestigt hat. Für Unternehmen hat das Haftungsrisiko damit ein absehbares Ende.

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Reihe persönlicher Kaffeetassen auf einem Regal in der Teeküche eines Büros.KI-generiert

Business5 Min.

Zufriedene Mitarbeiter: Was Menschen wirklich im Unternehmen hält

84 Prozent der Beschäftigten in Deutschland sind mit ihrem Job zufrieden, aber nur jeder Zehnte fühlt sich seinem Arbeitgeber wirklich verbunden. Das Gehalt ist der häufigste Grund zu gehen, doch selten der Grund zu bleiben. Ein Beitrag über Mitarbeiterbindung: warum Kollegen, Wertschätzung und die direkte Führungskraft mehr halten als jede Gehaltsrunde.

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Leerer Bürostuhl vor einem aufgeklappten Laptop an einem aufgeräumten Schreibtisch in einem hellen Großraumbüro.KI-generiert

Digitales5 Min.

KI-Agenten im Büro: Was heute schon geht und wo die Grenzen liegen

KI-Agenten sollen im Büro selbstständig recherchieren, Tabellen pflegen und E-Mails beantworten. Die großen Anbieter liefern sie mit ihren Büropaketen, doch laut Bitkom nutzt erst gut jedes zehnte Unternehmen, das sich mit KI befasst, solche Agenten. Der Beitrag ordnet ein, was die Technik heute leistet, wie verbreitet sie ist und warum versteckte Anweisungen in E-Mails ihr größtes Risiko sind.

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Leerer Bürostuhl mit dunkelblauem Sakko an einem Entwickler-Arbeitsplatz mit zwei Monitoren in einem hellen Großraumbüro.KI-generiert

Digitales6 Min.

Braucht es noch Entwickler, wenn KI programmiert?

Vier von fünf Entwicklern arbeiten inzwischen mit KI, und die Zahl der offenen IT-Stellen in Deutschland hat sich seit 2023 halbiert. Trotzdem klagen fast alle Unternehmen mit offenen IT-Stellen über Besetzungsprobleme. Meine These: Der Bedarf an Softwareentwicklern bleibt, er verschiebt sich nur. KI hat den Code billig gemacht, das Urteil darüber kostet so viel wie zuvor.

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Dokumentenscanner und Stapel dicker Akten in der Poststelle eines Gerichts.KI-generiert

Künstliche Intelligenz5 Min.

KI in der deutschen Justiz: Was Gerichte heute schon erproben

Deutsche Gerichte erproben KI längst im Alltag: Die Software sortiert Dieselklagen vor, entwirft Urteile in Fluggastsachen, strukturiert tausendseitige Akten und liest die elektronische Post. Der Beitrag ordnet ein, wo KI in der Justiz heute steht, was Bund und Länder damit vorhaben und welche Fragen offen bleiben, von der richterlichen Unabhängigkeit bis zur KI-Verordnung.

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Entwickler lehnt sich vor einem Laptop zurück, die Tastatur liegt abgesteckt am Rand des Schreibtischs.KI-generiert

Digitales5 Min.

Programmieren mit KI: Beschreiben statt Tippen

Programmieren mit KI heißt immer öfter: beschreiben, was die Software tun soll, den Assistenten oder Agenten schreiben lassen und das Ergebnis prüfen. Der Beitrag ordnet ein, wie sich die Arbeitsweise der Entwickler dadurch verändert, was Umfragen und Studien über Nutzen und Tücken sagen und worauf sich Unternehmen einstellen, die Software bauen lassen.

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Entwickler prüft mit rotem Stift einen Ausdruck, daneben unscharfe Monitore in einem hellen Büro.KI-generiert

Digitales5 Min.

Wer prüft den Code, den die KI schreibt?

KI-Assistenten schreiben Code in Sekunden, und nach aktuellen Studien enthält fast jeder zweite Vorschlag eine Sicherheitslücke. Die Menschen, die ihn prüfen sollen, vertrauen ihm oft zu sehr. Der Beitrag ordnet ein, was über Qualität und Sicherheit von KI-generiertem Code bekannt ist, was BSI und OWASP empfehlen und warum die Verantwortung beim Unternehmen bleibt.

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Hände legen einen Stapel bedruckter Seiten in einen Dokumentenscanner auf einem Schreibtisch im Büro.KI-generiert

Datenschutz5 Min.

OLG Stuttgart: Bild-PDF genügt nicht für Datenübertragbarkeit

Ein Spieler verlangte von einem Online-Wettanbieter seine vollständige Zahlungs- und Spielhistorie und bekam 62 Seiten Bild-PDF. Das OLG Stuttgart hat 2026 entschieden: Für die DSGVO-Auskunft reicht das, für das Recht auf Datenübertragbarkeit nicht. Was das für Unternehmen bedeutet, die Kundendaten auf Anfrage herausgeben müssen.

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Führungskraft in einem hellen Büro telefoniert mit skeptischem Gesichtsausdruck.KI-generiert

Arbeitsrecht6 Min.

CEO-Fraud: Führungskraft haftet für 50 Millionen Euro

Betrüger gaben sich am Telefon als Vorgesetzter aus, und der für die Finanzen zuständige leitende Angestellte überwies in 25 Tagen mehr als 50 Millionen Euro. Das Landesarbeitsgericht Köln hält nach diesem CEO-Fraud die fristlose Kündigung für wirksam und lässt die Führungskraft in voller Höhe haften. Ausgerechnet die D&O-Versicherung, die sie schützen sollte, gab den Ausschlag.

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Eine Schallplatte ohne Etikett liegt in einem hellen Tonstudio neben einem zugeklappten Laptop und Studiokopfhörern.KI-generiert

Künstliche Intelligenz6 Min.

GEMA gegen Suno: Wenn das KI-Modell den Schlager auswendig kann

Auf die bloße Eingabe des Liedtextes gibt der KI-Musikgenerator Suno „Atemlos durch die Nacht“ wiedererkennbar aus. Das Landgericht München I sieht darin eine Vervielfältigung im Modell, die keine Schranke deckt, und macht den Anbieter verantwortlich. Für Unternehmen, die KI-Modelle trainieren oder KI-Generatoren einsetzen, heißt das Urteil GEMA gegen Suno: Geschützte Trainingsdaten brauchen eine Lizenz, und die KI-Verordnung ersetzt sie nicht.

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Legal-Tech5 Min.

Chatbots in der Mandantenkommunikation: sinnvoll oder riskant?

Ein Chatbot in der Kanzlei antwortet nachts um elf, sortiert Anfragen nach Rechtsgebiet und fragt die ersten Daten ab. Das spart Zeit am Empfang, bringt aber drei Probleme mit: Der Chatbot kann Falsches über die Kanzlei erzählen, er bekommt Geheimnisse zu hören, bevor ein Mandat besteht, und er muss sich seit August 2026 als Maschine zu erkennen geben. Sinnvoll ist er dort, wo seine Aufgabe eng gefasst ist.

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Mann Mitte dreißig sitzt in einem hellen, modernen Büro am Schreibtisch, hält ein Schreiben in der Hand und blickt nachdenklich darauf.KI-generiert

Arbeitsrecht5 Min.

Elternzeit in Abschnitten: Der Kündigungsschutz beginnt jeweils neu

Wer Elternzeit in mehrere Abschnitte aufteilt, ist vor jedem Abschnitt neu vor einer Kündigung geschützt. Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass der Kündigungsschutz bei Elternzeit jeweils bis zu acht Wochen vor jedem Abschnitt beginnt, auch wenn alle Abschnitte in einem Schreiben beantragt wurden und das Arbeitsverhältnis noch keine sechs Monate besteht. Was das für Eltern bedeutet.

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Person spricht am Schreibtisch in ein Mikrofon, daneben zwei aufgeklappte Laptops und ein Blatt mit NotizenKI-generiert

Digitales5 Min.

Eine Webseite mit KI bauen: was gut lief und was nicht

Ich habe meine Webseite mit KI neu gebaut, samt eigenem Redaktionssystem und Blog. Der Erfahrungsbericht erzählt, was dabei überraschend gut lief, wo es hakte und was ich anderen rate, die eine Webseite mit KI bauen wollen. Kurz gesagt: Die KI ist schnell, braucht aber klare Regeln, und jemand muss draufschauen.

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Frau mit Kopfhörern um den Hals arbeitet in einem hellen Büro am Laptop, im Hintergrund ein Kollege in dunkelblauem Sakko mit Unterlagen.KI-generiert

Künstliche Intelligenz5 Min.

GEMA gegen OpenAI: Liedtexte im KI-Modell sind Kopien

Das Landgericht München I hat im Verfahren GEMA gegen OpenAI entschieden: Liedtexte, die ein Sprachmodell auf einfache Anfrage wiedergibt, sind im Modell vervielfältigt. Die Ausnahme für Text- und Data-Mining schützt den Anbieter nicht, und für die Ausgaben haftet er selbst. Das Urteil betrifft jedes Unternehmen, das KI-Modelle trainiert, anbietet oder deren Inhalte nutzt.

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Zwei Mitarbeiter besprechen sich in einem hellen Büro an einem Laptop, an der Wand hängt eine kleine Überwachungskamera.KI-generiert

Datenschutz6 Min.

DSGVO-Bußgelder vor Gericht: Aus 14,5 Millionen werden 900.000 Euro

Die Berliner Datenschutzbeauftragte wollte von der Deutschen Wohnen rund 14,5 Millionen Euro, die niedersächsische Behörde von notebooksbilliger.de rund 10,4 Millionen. Vor Gericht blieben in beiden Fällen 900.000 Euro, die Verstöße selbst wurden bestätigt. Was die beiden Entscheidungen über die Berechnung von DSGVO-Bußgeldern verraten und warum Kooperation mit der Behörde bares Geld wert ist.

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Hände auf einem geschlossenen dunkelblauen Ordner im Büro einer Kita, im Hintergrund ein Gruppenraum mit kleinen Stühlen.KI-generiert

Datenschutz5 Min.

Kita-Unterlagen des Kindes: DSGVO-Auskunft nur mit beiden Eltern

Ein getrennt lebender Vater verlangt von der Kita die Entwicklungsdokumentation seines Sohnes und beruft sich auf die DSGVO. Die Kita will erst das Einverständnis der Mutter sehen, die Berliner Datenschutzbeauftragte findet keinen Verstoß, und das Verwaltungsgericht Berlin bestätigt das. Bei gemeinsamem Sorgerecht ist die DSGVO-Auskunft der Kita eine Angelegenheit, die getrennte Eltern nur gemeinsam entscheiden.

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Zwei fast identische Parfumflakons ohne Etikett nebeneinander auf einem hellen Ladentisch.KI-generiert

Künstliche Intelligenz6 Min.

Duftzwillinge in Googles KI-Übersicht: keine Markenverletzung

Googles KI-Übersicht nennt bei der Suche nach Duftzwillingen Markenparfums und verlinkt die Anbieter der Imitate. Ein Parfumkonzern wollte das per einstweiliger Verfügung stoppen. Das Landgericht Berlin II sieht darin weder eine Markenverletzung noch einen Wettbewerbsverstoß von Google, und die Begründung zeigt, wo Markeninhaber künftig ansetzen müssen.

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Blick von oben auf einen Schreibtisch mit drei geöffneten Laptops nebeneinander, eine Hand hält ein Diktiergerät.KI-generiert

Digitales5 Min.

Programmieren mit Claude Code: Wie sich meine Arbeit verändert hat

Über zwanzig Jahre habe ich Code Zeile für Zeile getippt. Seit ich mit Claude Code programmiere, beschreibe ich, was die Software tun soll, steuere mehrere Sitzungen nebeneinander und lese mehr, als ich schreibe. Was sich dabei verändert hat, was schiefging und warum Regeln und Prüfung wichtiger geworden sind als die Tastatur.

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Zwei Personen prüfen an einem hellen Besprechungstisch gemeinsam Unterlagen, ein Kollege steht mit einem Tablet daneben.KI-generiert

Arbeitsrecht5 Min.

Massenentlassungsanzeige: Fehler machen Kündigung unwirksam

Wer eine Massenentlassung plant, muss den Betriebsrat beteiligen und die Agentur für Arbeit informieren, und zwar in dieser Reihenfolge. Das Bundesarbeitsgericht hat 2026 klargestellt: Fehlt die Massenentlassungsanzeige oder kommt sie zu früh, sind die Kündigungen unwirksam. Ein späteres Urteil zeigt zugleich, dass kleine Fehler in der Anzeige nicht schaden müssen.

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Hände legen die letzte Papierakte in einen Archivkarton neben leeren Regalen in einer Kanzlei.KI-generiert

Digitales6 Min.

Die digitale Kanzlei 2030: Wie Mandate in fünf Jahren laufen

Elektronische Akte, Videoverhandlung und Online-Verfahren sind beschlossen oder laufen schon, und Mandanten klären ihre Grundlagen selbst mit KI. Meine Einschätzung: 2030 läuft ein Mandat in der digitalen Kanzlei von der Anfrage bis zum Urteil ohne Papier, und bezahlt wird für Ergebnis und Verantwortung statt für Stunden. Was dafür spricht, was dagegen, und wo kleine Kanzleien heute stehen.

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Mitarbeiterin einer Personalabteilung sitzt in einem hellen Büro vor einem Laptop und hält nachdenklich inne.KI-generiert

Datenschutz5 Min.

Gehaltswunsch an den Falschen: Schon Ärger ist ein Schaden

Eine Bank schickt die Antwort auf die Gehaltsvorstellung eines Bewerbers versehentlich auch an dessen früheren Kollegen. Der EuGH hat entschieden: Schon Sorge oder Ärger über so eine Panne sind ein Schaden, für den es Schadensersatz nach der DSGVO gibt. Der BGH hat den Fall 2026 abgeschlossen und zeigt, was Personalabteilungen daraus lernen können.

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Werkbank mit abgenutztem Notizbuch und Lesebrille, im Hintergrund ein älterer Unternehmer in dunkelblauer Arbeitsjacke an einer MaschineKI-generiert

Business5 Min.

Was erfolgreiche Unternehmer gemeinsam haben

Der junge Genie-Gründer in der Garage ist die beliebteste Erzählung des Unternehmertums. Die Forschung zeichnet ein anderes Bild: Erfolgreiche Unternehmer sind meist Mitte vierzig, kennen ihre Branche seit Jahren und gründen oft neben dem Job. Was Studien und belegte Beispiele über die Gemeinsamkeiten erfolgreicher Unternehmer sagen.

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Vogelperspektive auf ein Großraumbüro mit einem leeren, verglasten Eckbüro und großem Schreibtisch.KI-generiert

Business6 Min.

Führen ohne Hierarchie-Theater: Was Teams wirklich bremst

In vielen Besprechungen setzt sich der Rang durch, bevor das beste Argument gehört wurde. Dienstwagen, aufgeblähte Titel und lange Freigabewege kosten Zeit und Vertrauen, ohne Ordnung zu schaffen. Was die Forschung zu flachen Hierarchien zeigt, und warum Führung trotzdem eine klare Verantwortung braucht.

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Schreibtisch in einem hellen Großraumbüro mit Laptop, dunkelblauem Notizbuch und einem Stapel Broschüren mit leeren Umschlägen.KI-generiert

Digitales5 Min.

Gefunden werden, wenn die KI antwortet: Suchmaschinen im Wandel

Google beantwortet immer mehr Suchanfragen selbst, mit KI-Übersichten über den Treffern und einem eigenen KI-Modus. Studien messen deutlich weniger Klicks auf Webseiten, Google spricht von stabilen Zahlen und besseren Klicks. Der Beitrag ordnet ein, was belegt ist, wer sichtbar bleibt und was das für Unternehmen bedeutet.

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Tablet auf dem Empfangstresen einer hellen Kanzlei, daneben Brille und dunkelblaues Notizbuch, im Hintergrund ein leerer BesucherstuhlKI-generiert

Digitales5 Min.

KI-Assistentin auf der eigenen Webseite: was ich vor dem Start bedenke

Auf meiner Webseite gibt es Eora, meine KI-Assistentin. Wer sie anspricht, sieht bisher eine Vorschau, keine echte KI. Bevor sie wirklich antwortet, will ich wissen, was sie sagen darf, was nicht, und wer haftet, wenn sie danebenliegt. Ein Planungsbericht, der auch für den KI-Chatbot auf der Kanzlei-Webseite gilt.

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Stapel gedruckter Gerichtsakten neben einem aufgeklappten Laptop und einem schwarzen Markierstift auf einem hellen Schreibtisch.KI-generiert

Künstliche Intelligenz5 Min.

ALeKS: Wie die Justiz mit KI mehr Urteile veröffentlichen will

Weniger als drei Prozent aller Gerichtsentscheidungen in Deutschland werden veröffentlicht, weil jedes Urteil vorher von Hand anonymisiert werden muss. Das Vorhaben ALeKS aus der Digitalisierungsinitiative für die Justiz soll diese Arbeit einer KI übertragen. Bayern und Niedersachsen entwickeln es gemeinsam, Bayern testet es seit März 2026 am Oberlandesgericht München.

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Ein Zusteller steht mit einem Brief und einem Handscanner vor einer Reihe moderner Briefkästen im hellen Eingangsbereich eines Wohnhauses.KI-generiert

Arbeitsrecht5 Min.

Einwurf-Einschreiben beweist den Zugang nicht

Wer eine Kündigung oder eine Einladung zum betrieblichen Eingliederungsmanagement als Einwurf-Einschreiben verschickt, hat noch nicht bewiesen, dass sie angekommen ist. Das Bundesarbeitsgericht hat 2026 entschieden: Auch der Auslieferungsbeleg der Post begründet keinen Anscheinsbeweis, weil der Zusteller unterschreibt, bevor er den Brief einwirft. Schon 2025 hatte es Einlieferungsbeleg und Sendungsstatus für unzureichend erklärt.

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Empfangsbereich einer modernen Praxis: eine Mitarbeiterin am Laptop, eine Patientin mit Smartphone stellt am Tresen eine Frage.KI-generiert

Künstliche Intelligenz5 Min.

Falsche Chatbot-Antworten: Haftung wie für eigene Werbung

Ein KI-Chatbot auf der Website eines Anbieters ästhetischer Behandlungen verlieh den Geschäftsführern Facharzttitel, die sie nicht führen. Das Oberlandesgericht Hamm rechnet solche Antworten dem Unternehmen als eigene geschäftliche Handlung zu, so wie eine Werbeaussage. Die Haftung für Chatbot-Antworten trifft damit den Betreiber, auch wenn er die Software mit korrekten Daten ausgestattet hat.

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Legal-Tech4 Min.

Was sich in der Kanzlei standardisieren lässt und was nicht

Vorlagen, Fristen, Mandantenpost: Vieles in einer Kanzlei wiederholt sich, und genau das lässt sich standardisieren. Der Beitrag ordnet ein, welche Abläufe kleine Kanzleien mit wenig Aufwand vereinheitlichen können und wo der Einzelfall die Grenze setzt.

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Modernes Großraumbüro von oben mit leeren Schreibtischen, unbenutzten Dockingstationen und einem dunkelblauen Sakko über einem Stuhl.KI-generiert

Business5 Min.

Vertrauen statt Kontrolle: Führung auf Distanz im Homeoffice

Ein Viertel der Erwerbstätigen in Deutschland arbeitet zumindest zeitweise von zu Hause, und der Anteil bleibt seit Jahren stabil. Wer das Team trotzdem zurück ins Büro beordert, sendet nach aktuellen Umfragen vor allem ein Signal: Misstrauen. Der Beitrag ordnet ein, was Studien von Destatis, ifo, WSI und Fraunhofer über Führung auf Distanz zeigen und woran sie im Alltag wirklich hakt.

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Inhaber eines modernen Optikergeschäfts liest hinter dem Tresen einen Brief, eine Mitarbeiterin schaut mit.KI-generiert

Datenschutz5 Min.

Missbräuchliche DSGVO-Auskunft: EuGH erlaubt Ablehnung

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden: Ein Unternehmen darf eine DSGVO-Auskunft ablehnen, wenn der Antrag nur Schadensersatz provozieren soll, und zwar auch beim ersten Antrag. Die Hürde dafür liegt hoch, und den Nachweis muss das Unternehmen führen.

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Anwalt blättert an einem hellen Schreibtisch in einer Handakte neben einem geschlossenen LaptopKI-generiert

Arbeitsrecht6 Min.

Fristenkontrolle: Die Handakte genügt, das falsche Postfach nicht

Das Bundesarbeitsgericht hat die Fristenkontrolle des Rechtsanwalts in zwei Richtungen geklärt: Wer Fristen anhand der vorgelegten Handakte prüft, muss den Fristenkalender nicht zusätzlich kontrollieren. Wer eine Berufungsbegründung per beA an das Postfach der Gerichtsverwaltung schickt, versäumt die Frist und bekommt keine Wiedereinsetzung. Beide Entscheidungen zeigen, wo die Verantwortung des Anwalts liegt: bei der Handakte und beim Versand.

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Ausgedrucktes Essay mit gelb markierten Absätzen und Textmarker auf einem Schreibtisch in einem Universitätsbüro.KI-generiert

Künstliche Intelligenz6 Min.

KI-Essay in der Bewerbung: Uni darf den Masterplatz verweigern

Ein Bewerber für einen Masterstudiengang der TU München reichte ein Essay ein, das eine Erkennungssoftware zu 71 Prozent als KI-Text einstufte. Die Universität schloss ihn vom Bewerbungsverfahren aus, und das Verwaltungsgericht München hielt das für rechtmäßig. Lesenswert ist vor allem, woran die Prüfer die KI erkannten und warum die Softwarezahl dabei nur der Anfang war.

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Frau sortiert am hellen Esstisch Arztrechnungen in eine Mappe, daneben ein zugeklappter Laptop.KI-generiert

Datenschutz4 Min.

Diagnosen aus Arztrechnungen: Versicherer braucht Einwilligung

Ein privater Krankenversicherer wertete die eingereichten Arztrechnungen seiner Kunden nach Diagnosen aus und lud passende Versicherte zu Vorsorgeprogrammen ein. Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden: Ohne Einwilligung darf er die Gesundheitsdaten dafür nicht nutzen, auch wenn die Programme der Vorsorge dienen. Was Privatversicherte aus dem Urteil mitnehmen können.

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Unternehmer öffnet am Morgen das Rolltor seiner kleinen WerkstattKI-generiert

Business4 Min.

Was einen Unternehmer ausmacht: Verantwortung statt Titel

Geschäftsführer, CEO, Gründer: Auf der Visitenkarte ist der Unternehmer schnell gemacht. Was einen Unternehmer wirklich ausmacht, zeigt sich woanders: bei Entscheidungen unter Unsicherheit, bei den Menschen im Betrieb und bei der Wirkung nach außen. Ein Beitrag über Verantwortung als Kern des Unternehmertums.

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Blick von oben auf einen Schreibtisch im Büro einer Schreinerei mit Rechnungsstapel, Taschenrechner und Notizblatt.KI-generiert

Business5 Min.

Die Kennzahlen, die ein Geschäftsführer wirklich braucht

Mehr als 80 Prozent der Unternehmensinsolvenzen 2025 trafen Betriebe mit höchstens zehn Mitarbeitern, und Insolvenzverwalter nennen fehlendes Controlling als häufigste Ursache. Dabei braucht ein Geschäftsführer keine Formelsammlung. Fünf Kennzahlen auf einem Blatt zeigen, ob das Unternehmen zahlen kann, Geld verdient und einen schlechten Monat aushält.

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Führungskraft im dunkelblauen Sakko hört einem Mitarbeiter in Arbeitskleidung in einem hellen Pausenraum zuKI-generiert

Business5 Min.

Gute Chefs hören zu: Kommunikation als wichtigste Führungsaufgabe

Viele Geschäftsführer halten Kommunikation für eine weiche Nebensache neben Strategie, Zahlen und Produkt. Das ist ein Irrtum: Wer als Chef nicht zuhört, verliert Vertrauen, Ideen und irgendwann Mitarbeiter. Kommunikation als Führungsaufgabe ist deshalb der Kern des Jobs.

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Student erklärt einem Professor an einem hellen Tisch in der Universität seine Arbeit.KI-generiert

Künstliche Intelligenz5 Min.

Verschwiegene KI in der Prüfungsarbeit gilt als Täuschung

Zwei Studenten der Universität Kassel sollen bei Prüfungsleistungen KI genutzt haben, einer davon bei seiner Bachelorarbeit. Das Verwaltungsgericht Kassel bestätigt: Verschwiegene KI ist eine besonders schwere Täuschung, und beide dürfen die Prüfung nicht wiederholen. Das Gericht erklärt auch, warum KI in der Bachelorarbeit etwas anderes ist als eine Google-Recherche und woran Prüfer KI-Texte erkennen.

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Hände tippen in einem hellen Designstudio auf einer Tastatur, daneben liegt ein unbenutztes Grafiktablett mit Stift.KI-generiert

Künstliche Intelligenz6 Min.

Kein Urheberrecht für KI-Logos: Das Urteil des Amtsgerichts München

Ein Mann lässt sich von einer generativen KI drei Logos erzeugen, ein Bekannter kopiert sie auf seine Website, und das Amtsgericht München weist die Unterlassungsklage ab. Weder ein Prompt mit 1.700 Zeichen noch mehrere Korrekturrunden machen aus einem KI-Logo ein geschütztes Werk. Für Unternehmen, die mit KI gestalten, heißt das: Ohne prägenden menschlichen Anteil gibt es kein Urheberrecht, andere Schutzwege werden wichtig.

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Neuer Handscanner in der Verpackung neben einem abgegriffenen Klemmbrett im Lager eines Supermarkts.KI-generiert

Digitales6 Min.

Warum Digitalprojekte an der Einführung scheitern

Befragungen mit nachvollziehbarer Methode zeigen, warum Digitalprojekte scheitern: selten an der Software, meist an Zeit, Entscheidungen, Organisation und der Einbindung der Beschäftigten. Der Beitrag ordnet die Zahlen von Bitkom, McKinsey, BCG und der Hochschule Koblenz ein und zeigt am Beispiel Lidl, was mit Einführung gemeint ist.

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Eine Frau sitzt an einem hellen Tisch am Fenster und schaut skeptisch auf ihr Smartphone.KI-generiert

Datenschutz4 Min.

Meta-Tracking: 1.500 Euro Schadensersatz für Instagram-Nutzer

Meta sammelt über sogenannte Business Tools auch auf fremden Webseiten Daten über Nutzer. Das Oberlandesgericht Dresden hat vier Instagram-Nutzern dafür je 1.500 Euro Schadensersatz von Meta zugesprochen, weil die nötige Einwilligung fehlte. Der Beitrag erklärt, wie das Gericht argumentiert und was Betroffene daraus machen können.

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Hand zeichnet auf einem Whiteboard in einem hellen Büro ein Schema aus leeren Kästen und Pfeilen, daneben ein geschlossener Laptop.KI-generiert

Digitales4 Min.

Vom Programmierer zum Architekten: die neue Rolle der Entwickler

KI-Werkzeuge erzeugen Code, Tests und Standardlogik in Sekunden. Damit verschiebt sich die Arbeit von Softwareentwicklern: weg vom Schreiben, hin zu Zielen, Architektur, Prüfung und Verantwortung. Warum das für Unternehmen wichtiger ist als jede Produktivitätszahl, und wo die Grenzen dieser Verschiebung liegen.

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Ein Mann sitzt an einem hellen Tisch am Fenster und hält einen gefalteten Brief in der Hand, daneben ein geschlossener Laptop und eine dunkelblaue Mappe.KI-generiert

Datenschutz5 Min.

Bezahlte Schulden bei der Schufa: Wie lange Einträge bleiben dürfen

Wer alte Schulden bezahlt hat, möchte den Schufa-Eintrag dazu am liebsten sofort loswerden. Der Bundesgerichtshof hat Ende 2025 entschieden, dass die Schufa Daten über beglichene Forderungen nicht sofort löschen muss, und zugleich beschrieben, welche Speicherfristen er für angemessen hält. Was das Urteil für alle bedeutet, die ihren Schufa-Eintrag löschen lassen wollen.

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Übergabe eines Datenträgers zwischen einem IT-Dienstleister und einer Unternehmensvertreterin in einem hellen Besprechungsraum.KI-generiert

Datenschutz5 Min.

Datenleck nach Vertragsende: Unternehmen haftet für Dienstleister

Ein Dienstleister kündigt an, die Kundendaten zu löschen, und das Unternehmen fragt drei Jahre lang nicht nach. Dann tauchen die Daten im Darknet auf. Der Bundesgerichtshof hat 2025 entschieden: Das Unternehmen haftet für das Datenleck beim früheren Auftragsverarbeiter, weil es die Löschung nie kontrolliert hat.

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Zwei Personalverantwortliche betrachten in einem hellen Besprechungsraum gemeinsam ein Smartphone.KI-generiert

Arbeitsrecht5 Min.

Politische Posts: Kündigung eines Profifußballers unwirksam

Ein Bundesligaverein kündigt einem Spieler fristlos wegen politischer Posts nach dem 7. Oktober 2023. Das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz erklärt beide Kündigungen für unwirksam: Mit einer öffentlichen Abmahnung hatte der Verein auf die Kündigung wegen der früheren Posts verzichtet, und der letzte Post war bei Auslegung im Licht der Meinungsfreiheit kein Kündigungsgrund. Was Arbeitgeber daraus lernen können.

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Legal-Tech5 Min.

Erfundene Fundstellen: Was Gerichte Anwälten beim KI-Einsatz vorwerfen

Ein Schriftsatz zitiert einen BGH-Beschluss, den es nie gab. Das Kammergericht hat dafür 2025 als Oberlandesgericht eine Anwältin ermahnt, das Amtsgericht Köln und das Landgericht Frankfurt hatten ähnliche Fälle schon zuvor deutlich kommentiert. Warum eine KI-Halluzination im Schriftsatz keine Entschuldigung ist und welche Prüfung Gerichte von Kanzleien erwarten.

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Mitarbeiterin mit Headset am Schreibtisch eines hellen Kundenservice-Büros, ein Kollege im dunkelblauen Sakko erklärt ihr etwasKI-generiert

Arbeitsrecht5 Min.

Probezeit im befristeten Vertrag: keine starre 25-Prozent-Grenze

Probezeit im befristeten Vertrag: Die Vorinstanz hatte mit einem Regelwert von 25 Prozent der Befristungsdauer gerechnet. Das Bundesarbeitsgericht hat diese Faustformel im Oktober 2025 verworfen. Es kommt auf die erwartete Dauer der Befristung und die Art der Tätigkeit an, und ein Einarbeitungsplan kann vier Monate Probezeit in einem Jahresvertrag rechtfertigen.

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Legal-Tech4 Min.

Textbausteine, Vorlagen oder KI: Was Schriftsätze schneller macht

Wer Schriftsätze schneller schreiben will, hat heute drei Werkzeuge zur Auswahl: klassische Textbausteine, automatisierte Vorlagen und generative KI. Alle drei sparen Zeit, aber an ganz unterschiedlichen Stellen. Und nur eines davon kann Urteile erfinden.

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Zwei Hände vergleichen an einem Bibliotheksschreibtisch eine gedruckte Seite mit einem abgewandten Laptop.KI-generiert

Digitales5 Min.

KI-Antworten prüfen: Woran man erfundene Inhalte erkennt

Ein Chatbot antwortet in Sekunden und klingt dabei sicherer als mancher Fachmann. Ein Teil dieser Antworten ist aber frei erfunden, samt Quellen und Zitaten. Der Beitrag erklärt, warum Sprachmodelle halluzinieren, an welchen Warnzeichen man erfundene Inhalte erkennt und mit welchen Schritten sich KI-Antworten in wenigen Minuten prüfen lassen.

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Mitarbeiter prüft an einer Werkbank ein Metallteil, daneben Kisten für gute und aussortierte Teile.KI-generiert

Business5 Min.

Fehlerkultur: Teams lernen nur, wenn niemand Angst hat

Die am besten geführten Krankenhausstationen meldeten die meisten Fehler. Mit dieser Beobachtung begann vor dreißig Jahren die Forschung zur psychologischen Sicherheit, und sie hat sich seitdem in Fabriken, bei Google und in Metaanalysen bestätigt: Teams lernen aus Fehlern nur, wenn niemand Angst hat, sie zu melden. Warum eine gute Fehlerkultur mehr ist als Nachsicht und warum das Arbeitsrecht hier weiter ist als manche Führungsetage.

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Legal-Tech4 Min.

Mandatsannahme: wo die meiste Zeit verloren geht

Zwischen dem ersten Anruf eines Interessenten und einer vollständigen Akte liegen in vielen Kanzleien Tage, oft mehr als eine Woche. Die Mandatsannahme besteht aus vielen kleinen Schritten, die jeder für sich harmlos wirken und zusammen den Kanzleialltag zerlegen. Der Beitrag zeigt, wo die Zeit verloren geht und wie ein fester Ablauf sie zurückholt.

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Zwei Mitarbeiter einer Personalabteilung prüfen in einem hellen Büro gemeinsam ein Dokument.KI-generiert

Arbeitsrecht5 Min.

Krankschreibung aus dem Internet: fristlose Kündigung wirksam

Ein IT-Berater reicht eine Krankschreibung ein, die er im Internet per Fragebogen gekauft hat. Kein Arzt hat mit ihm gesprochen, weder persönlich noch am Telefon noch per Video. Das Landesarbeitsgericht Hamm hält die fristlose Kündigung für wirksam, ganz ohne Abmahnung, und erklärt, warum eine solche Online-Krankschreibung eine Täuschung des Arbeitgebers ist und was Unternehmen daraus für ihre Praxis ableiten können.

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Legal-Tech4 Min.

Warum Legal-Tech-Projekte in Kanzleien scheitern

Die Software ist gekauft, die Schulung war gut, und ein halbes Jahr später arbeitet die Kanzlei wieder wie vorher. Legal-Tech-Projekte scheitern selten an der Technik. Sie scheitern an fehlender Zeit, fehlendem Wissen, unklaren Abläufen und an Menschen, die niemand gefragt hat.

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Legal-Tech5 Min.

Müssen Anwälte programmieren lernen?

Programmierkurse für Juristen gibt es seit Jahren, und die Frage, ob Anwälte programmieren lernen müssen, wird seit fast einem Jahrzehnt diskutiert. Meine Antwort: Nein. Eine Kanzlei braucht keinen Anwalt, der Python schreibt. Sie braucht Anwälte, die ihre Arbeit so genau beschreiben können, dass Software sie abbilden kann. Das ist schwerer, als es klingt.

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Legal-Tech4 Min.

KI in der kleinen Kanzlei: der Einstieg ohne IT-Abteilung

Für den Einstieg in KI braucht eine kleine Kanzlei keine IT-Abteilung und kein Projektbudget. Sie braucht eine klar umrissene erste Aufgabe, ein Werkzeug, dem Mandantendaten anvertraut werden dürfen, und die Gewohnheit, jedes Ergebnis zu prüfen. Der Beitrag zeigt, wie der Anfang in der Praxis aussieht und welche Pflichten dabei schon heute gelten.

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Sprecher mit Kopfhörern steht in einem hellen, modernen Tonstudio vor einem Mikrofon.KI-generiert

Künstliche Intelligenz5 Min.

Geklonte KI-Stimme: 4.000 Euro für Bruce Willis' Synchronsprecher

Ein Youtuber ließ zwei Videos von einer KI-Stimme sprechen, die wie Manfred Lehmann klingt, die deutsche Stimme von Bruce Willis. Das Landgericht Berlin II sieht darin einen Eingriff in das Recht an der eigenen Stimme und verurteilt ihn zu 4.000 Euro fiktiver Lizenzgebühr. Das Urteil betrifft alle, die KI-Stimmen in Videos, Podcasts oder Werbung einsetzen.

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Frau sitzt in einem hellen, modernen Büro an einem Besprechungstisch und spricht ruhig mit einem Anwalt, der sich Notizen macht.KI-generiert

Arbeitsrecht5 Min.

Machtmissbrauch des Geschäftsführers: 68.153,80 Euro Abfindung

Ein Geschäftsführer äußert sich gegenüber einer Arbeitnehmerin sexistisch und demütigend und droht ihr aus Unmut über ein privates Verhältnis mit arbeitsrechtlichen Sanktionen. Das Landesarbeitsgericht Köln löst das Arbeitsverhältnis auf ihren Auflösungsantrag hin auf und spricht ihr 68.153,80 Euro Abfindung zu. Der Beitrag erklärt, wann eine Rückkehr in den Betrieb unzumutbar ist und wie Gerichte die Abfindung bemessen.

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Hände montieren eine Platine in ein offenes Servergehäuse, daneben steht ein ungeöffneter KartonKI-generiert

Digitales6 Min.

Software selbst bauen oder kaufen? Entscheidungshilfe für Unternehmen

Standardsoftware, Eigenentwicklung oder ein angepasstes Paket dazwischen: Ob ein Unternehmen Software kaufen oder selbst entwickeln sollte, entscheidet sich weniger am Preis als an Pflege, Anbieterabhängigkeit und Datenschutz über Jahre. KI-Werkzeuge machen den Einstieg in den Eigenbau günstiger, den Betrieb aber nicht. Der Beitrag zeigt, welche Kriterien zählen und in welcher Reihenfolge sie geprüft werden.

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Ein Mitarbeiter mit Headset telefoniert in einem hellen Büro, im Hintergrund besprechen sich zwei Kollegen an einem Laptop.KI-generiert

Datenschutz5 Min.

45 Millionen Euro gegen Vodafone: Partneragenturen und eSIM-Lücke

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz hat 2025 zwei Geldbußen von zusammen 45 Millionen Euro gegen Vodafone verhängt. Partneragenturen wurden nicht ausreichend kontrolliert, und eine Lücke bei der Authentifizierung über Kundenportal und Hotline erlaubte Unbefugten den Abruf von eSIM-Profilen. Was das Vodafone-Bußgeld für Unternehmen mit Vertriebspartnern und Kundenportalen bedeutet.

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Legal-Tech4 Min.

Verträge mit KI prüfen: was die Werkzeuge können und was nicht

KI-Werkzeuge lesen Verträge in Minuten und finden Standardklauseln so treffsicher wie junge Anwälte. Studien zeigen aber auch, wo die KI-Vertragsprüfung scheitert: bei seltenen Klauseln, bei der Rechtslage und bei Lücken, die niemand meldet. Was das für kleine Kanzleien bedeutet.

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Anwalt im dunkelblauen Sakko und Mandant sitzen sich an einem hellen Besprechungstisch gegenüber und sehen auf ein Dokument.KI-generiert

Arbeitsrecht5 Min.

Kein Verzicht auf den Mindesturlaub im gerichtlichen Vergleich

Beendigungsvergleiche regeln Kündigung, Abfindung und Urlaub in einem Zug. Beim gesetzlichen Mindesturlaub funktioniert das nicht, solange das Arbeitsverhältnis noch besteht. Das Bundesarbeitsgericht hat 2025 entschieden, dass die Klausel „Urlaubsansprüche sind in natura gewährt“ die Abgeltung nicht ausschließt, selbst wenn der Arbeitnehmer durchgehend krank war.

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Zwei Mitarbeiter einer Personalabteilung sitzen in einem hellen Büro vor einem Laptop und bereiten einen Softwaretest vor.KI-generiert

Datenschutz5 Min.

Workday-Test mit Echtdaten: 200 Euro Schadensersatz

Ein Arbeitgeber testet die Personalsoftware Workday mit echten Beschäftigtendaten und überträgt dabei mehr, als die Betriebsvereinbarung erlaubt. Das Bundesarbeitsgericht spricht einem betroffenen Arbeitnehmer 200 Euro Schadensersatz nach der DSGVO zu. Das Workday-Urteil zeigt, worauf Unternehmen beim Testen neuer HR-Software achten sollten.

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Junge Frau sitzt in einem hellen, modernen Büro am Schreibtisch, hält ein Schreiben in der Hand und blickt nachdenklich aus dem Fenster.KI-generiert

Arbeitsrecht5 Min.

Schwanger nach der Kündigung: Der Arztbefund zählt

Eine Arbeitnehmerin erfährt erst nach der Kündigung, dass sie schwanger ist, und die Klagefrist ist da schon abgelaufen. Das Bundesarbeitsgericht lässt ihre Klage trotzdem zu, weil sichere Kenntnis erst die ärztliche Untersuchung bringt und ein Selbsttest dafür nicht reicht. Was das bei einer Kündigung in der Schwangerschaft bedeutet und worauf es danach ankommt.

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Apothekerin verpackt in einem hellen Büro ein kleines Paket neben einem Laptop, ein Kollege bespricht sich mit ihr.KI-generiert

Datenschutz5 Min.

Datenschutzverstoß als Wettbewerbsverstoß: Mitbewerber dürfen klagen

Der Bundesgerichtshof hat in drei Verfahren entschieden: Ein Datenschutzverstoß kann zugleich ein Wettbewerbsverstoß sein. Konkurrenten und Verbraucherverbände dürfen ihn vor den Zivilgerichten verfolgen. Für Onlinehändler und Anbieter im Gesundheitssektor heißt das: Eine unvollständige Datenschutzinformation oder eine fehlende Einwilligung kann eine Abmahnung durch den Wettbewerber auslösen.

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Mann sitzt mit Kaffee und geschlossenem Laptop am Küchentisch einer hellen Wohnung und schaut aus dem FensterKI-generiert

Arbeitsrecht5 Min.

Freistellung: keine Pflicht zur Jobsuche vor Vertragsende

Freistellung in der Kündigungsfrist: Ein Arbeitgeber schickte seinem gekündigten Mitarbeiter 43 Stellenangebote und strich das letzte Gehalt, weil der sich nicht schnell genug bewarb. Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass freigestellte Arbeitnehmer vor dem Vertragsende keine neue Stelle antreten müssen. Das Gehalt läuft weiter.

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Mann mit Umzugskarton verabschiedet sich per Handschlag von einem Kollegen in einem hellen, modernen BüroKI-generiert

Arbeitsrecht5 Min.

Virtuelle Optionen: Verfall bei Eigenkündigung unwirksam

Virtuelle Optionen sollen Mitarbeiter binden. Ein Unternehmen ließ deshalb auch bereits verdiente Optionen verfallen, sobald ein Mitarbeiter selbst kündigte. Das Bundesarbeitsgericht hat diese Klausel für unwirksam erklärt: Gevestete Optionen sind Lohn für geleistete Arbeit und dürfen nicht sofort verfallen. Auch ein Verfall in Raten über zwei Jahre benachteiligt den Arbeitnehmer unangemessen.

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Glastür mit flacher Druckplatte und ohne Schild in einem hellen Bürogang.KI-generiert

Digitales5 Min.

Warum gute Software keine Anleitung braucht

Wenn Mitarbeiter eine Software erst nach einer Schulung bedienen können, liegt das selten an den Mitarbeitern. Die Usability-Forschung zeigt seit Jahrzehnten: Nutzer lesen keine Handbücher, überspringen Tutorials und lernen nur, was die Oberfläche ihnen zeigt. Der Beitrag ordnet ein, woran selbsterklärende Software zu erkennen ist und was Lernaufwand ein Unternehmen kostet.

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Blick von oben auf einen Besprechungstisch mit Verträgen, Laptop und Kalender, an dem drei Personen zusammenarbeiten.KI-generiert

Business5 Min.

Juristen, Entwickler, Vertrieb: drei Berufsbilder in einem Team führen

Juristen wollen Sicherheit, Entwickler wollen Klarheit, der Vertrieb will ein Datum. In meinen beiden Legal-Tech-Unternehmen saßen alle drei am selben Tisch. Ein Erfahrungsbericht darüber, wo in einem interdisziplinären Team die Reibung entsteht, warum Übersetzen allein nicht reicht und was ich als Geschäftsführer daraus gelernt habe.

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Zwei Fernbedienungen auf einem Besprechungstisch, eine mit Dutzenden Tasten und eine mit drei.KI-generiert

Digitales5 Min.

Benutzerfreundlichkeit schlägt Funktionsumfang

Beim Kauf gewinnt die Software mit der längsten Funktionsliste, im Alltag die, die sich leicht bedienen lässt. Studien der Usability-Forschung und Umfragen unter Mitarbeitern zeigen, warum Benutzerfreundlichkeit über Erfolg oder Scheitern von Software im Unternehmen entscheidet und wo der Funktionsumfang trotzdem eine Rolle spielt.

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Aktenmappe und Tastatur nebeneinander auf einem Kanzleischreibtisch, dazwischen eine Brille.KI-generiert

Digitales5 Min.

Anwalt und Programmierer: warum ich beides mache

Seit 2001 programmiere ich, seit 2015 bin ich Rechtsanwalt. Beides zugleich zu machen, wirkt von außen wie ein Spagat. Aus meiner Sicht ist es das Gegenteil: Der Anwalt und der Programmierer machen sich gegenseitig besser, und genau diese Verbindung fehlt in vielen Digitalprojekten kleiner Kanzleien.

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Blick über die Schulter eines Mitarbeiters in einem Medizintechnikunternehmen: Er hält sein privates Smartphone, daneben steht ein Firmenlaptop mit abgewandtem Bildschirm.KI-generiert

Künstliche Intelligenz5 Min.

ChatGPT im Betrieb: keine Mitbestimmung bei privaten Accounts

Ein Medizintechnikhersteller gab ChatGPT frei, stellte Nutzungsregeln ins Intranet und beteiligte den Konzernbetriebsrat nicht. Das Arbeitsgericht Hamburg wies alle Anträge des Betriebsrats zurück: Solange Mitarbeiter private Accounts im Browser nutzen und der Arbeitgeber keine Nutzungsdaten sieht, besteht kein Mitbestimmungsrecht. Für betrieblich eingeführte KI gilt das nicht ohne Weiteres.

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Werkhalle eines Wintergartenbauers mit Aluminiumprofilen und Glasscheiben, im Vordergrund ein zugeklappter Laptop auf der Werkbank.KI-generiert

Künstliche Intelligenz6 Min.

Falsche KI-Firmenauskunft: Der Portalbetreiber haftet

Ein Auskunftsportal meldete über ein Familienunternehmen, es solle wegen Vermögenslosigkeit aus dem Handelsregister gelöscht werden. Die Meldung betraf eine andere Firma, die KI des Portals hatte sie falsch zugeordnet. Das Landgericht Kiel verurteilte den Betreiber zur Unterlassung: Die Haftung für KI-Fehler trägt, wer die Software einsetzt, und ein Hinweis auf mögliche Fehler in den Nutzungsbedingungen ändert daran nichts.

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Legal-Tech5 Min.

Richtig fragen: wie Anwälte mit KI-Werkzeugen arbeiten

Ein Sprachmodell kennt die Akte nicht, nur die Anfrage. Wer vage fragt, bekommt Texte, die gut klingen und zu keinem Fall passen. Der Beitrag zeigt, wie Anwälte in kleinen Kanzleien KI-Werkzeuge richtig prompten: mit Rolle, Kontext, Aufgabe und Format, mit der Anweisung, Unsicherheiten zu markieren, und ohne Mandantendaten.

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Personalverantwortlicher liest in einem hellen Büro ein ärztliches Attest.KI-generiert

Arbeitsrecht5 Min.

Krankschreibung aus dem Nicht-EU-Ausland: Wann Zweifel reichen

Ein Lagerarbeiter schickt aus dem Urlaub ein Attest über 24 Tage Arbeitsunfähigkeit mit Reiseverbot und bucht am nächsten Tag die Fähre nach Hause. Das Bundesarbeitsgericht erklärt, wann der Beweiswert einer Krankschreibung aus dem Ausland erschüttert ist: wenn mehrere für sich harmlose Umstände zusammen ernsthafte Zweifel wecken. Für Arbeitgeber heißt das, Auffälligkeiten zu sammeln und als Gesamtbild vorzutragen.

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Legal-Tech4 Min.

Die Kanzlei ohne Anwalt: Zukunftsbild oder Irrweg?

Die Kanzlei ohne Anwalt gibt es längst, jedenfalls in Teilen: Inkassodienstleister setzen Mieterrechte durch, und in den USA dürfen Nichtanwälte Kanzleien besitzen. Als Zukunftsbild für die Rechtsberatung taugt sie trotzdem nicht. Denn was am einzelnen Fall hängt, braucht jemanden, der die Verantwortung trägt. Und das ist bis heute der Anwalt.

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Mann im dunkelblauen Sakko sitzt in einem hellen, modernen Büro am Schreibtisch und liest skeptisch ein Schreiben, vor dem Fenster herbstlich gefärbte Bäume.KI-generiert

Arbeitsrecht5 Min.

Ziele zu spät vorgegeben: Schadensersatz beim Bonus

Wer einen Bonus bekommt, der von Zielen abhängt, braucht diese Ziele rechtzeitig. Das Bundesarbeitsgericht hat 2025 entschieden: Gibt der Arbeitgeber die Ziele gar nicht oder so spät vor, dass sie niemanden mehr motivieren können, schuldet er Schadensersatz. Bei der verspäteten Zielvorgabe im entschiedenen Fall waren das 16.035,94 Euro brutto zusätzlich zum bereits gezahlten Bonus.

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Frau sitzt am Fenster an einem hellen Tisch und liest nachdenklich einen Brief, daneben Smartphone und Kaffeetasse.KI-generiert

Datenschutz5 Min.

Automatische Bonitätsprüfung: Recht auf verständliche Erklärung

Ein Mobilfunkvertrag für zehn Euro im Monat, abgelehnt wegen angeblich schlechter Bonität. Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Auskunfteien in solchen Fällen verständlich erklären müssen, welche Daten sie wie verwendet haben. Eine Formel oder der Hinweis auf ein Geschäftsgeheimnis genügen nach der Bonitätsprüfung nicht als Auskunft.

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Offen für Neues

Bereit für neue Legal-Tech-Projekte

Zum Jahresende 2026 bin ich frei für eine neue Aufgabe. Mein Ziel ist es, aus einer starken anwaltlichen Position heraus Legal Tech und KI in einer Kanzlei oder einem Unternehmen zu verantworten und diese damit zum Vorreiter im eigenen Markt zu machen.

  • Legal-Tech-Ideen entwickeln, bewerten und verantworten
  • Produkte von der Konzeption bis zum laufenden Betrieb umsetzen
  • Teams aus Juristen und Entwicklern führen
  • Kanzleiabläufe verbessern und Angebote für Mandanten schaffen
  • KI rechtssicher und wirtschaftlich einsetzen
Laptop mit dem Ergebnis des Kanzlei-Schnellchecks KI-generiert

Mein Kanzlei-Schnellcheck

Wo steht Ihre Kanzlei im Legal Tech?

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